© Copyright by Wolfgang Müller 2011-2017
Made in Aachen
Magdeburg 3 Magdeburg 1
Die als Bürgermeister und Baumeister bekannte Persönlichkeit Otto von Guericke hat im Jahr 1686 seine letzte Ruhestätte dort gefunden. Von der Johanniskirche schaut man, vor dem Eingang stehend, auf die Rückseite des Rathauses. Auf dem Vorplatz befindet sich die Skulptur vom „Goldenen Reiter“ in einer Nachbildung von 1249. Obwohl 86 % der Bevölkerung von Magdeburg konfessionslos sind gibt es 31 Kirchen in der Stadt. Starke Einschnitte musste die Stadt Magdeburg durch die Zerstörung und Ausblutung im Jahr 1631 durch die Armeen des schwedischen Feldherrns Tilly der Katholischen Liga im 30 jährigen Krieg hinnehmen. Weiterhin durch die Pest im Jahr 1683 mit 2650 Toten und natürlich auch durch den zweiten Weltkrieg, bei dem 90 % von Magdeburg zerstört wurde. Die Jahre danach im Staat der DDR waren von Wiederaufbau und Wahrung von Kulturgut der Stadt gekennzeichnet. Dieser Aufbau begann ab dem 10. Mai 1953. Nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten im Jahr 1989 mussten sich die Menschen neu orientieren. Es war keine einfache Zeit für die Menschen, sich mit und in dem neuen System zurecht zu finden. Nach der wiedergewonnenen Freiheit und zwei Jahrzehnten Strukturwandel stellt sich Magdeburg als moderne Großstadt den Menschen dar. Eine Stadt, die die alten Werte bewahren konnte und trotzdem den Wandel zur modernen, offenen Landeshauptstadt geschafft hat, um auch wirtschaftlich
konkurrenzfähig zu sein. Aus diesem Grund wurde der Stadt die Goldmedaille „Unsere Stadt blüht auf“ für die Wiederherstellung des Stadtbildes im Jahr 2002 verliehen. Im Jahr 1999 hat das Land Sachsen-Anhalt auf dem Gebiet der Stadt Magdeburg die Bundesgartenschau ausgerichtet. Dabei wurde das größte Holzgebäude (60 m) Deutschlands, nämlich der Jahrtausendturm im Elbauenpark errichtet und ist unbedingt sehenswert. Das 1200 jährige Stadtfest wurde im Jahr 2005 begangen. Die Grüne Zitadelle, ein Oase für Menschlichkeit, auch ein Ort des Friedens, entstand nach den Plänen von Friedensreich Hundertwasser und wurde bei der Feier als moderner Neubau mit in die Reihe der historischen Gebäude aufgenommen und eingeweiht. Die Universität (seit 1987) Otto-von-Goericke ist maßgeblich ein Garant für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Stadt und hat Magdeburg zu einem anerkannten Wirtschafts- und Forschungsstandort gemacht. Magdeburg ist eine moderne Großstadt mit Herz und Flair, in der sich die Einwohner und sicherlich auch die Gäste wohl fühlen können. Für die Menschen ist es sehr wichtig, dass sie sich mit ihrer Stadt identifizieren können. In ihrer Freizeit können die Einwohner ihre unterschiedlichen Interessen wahrnehmen und viele Einrichtungen in der Stadt nutzen. Es gibt traditionelle Schrebergärten (Datschas) im Stadtgebiet.
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Die als Bürgermeister und Baumeister bekannte Persönlichkeit Otto von Guericke hat im Jahr 1686 seine letzte Ruhestätte dort gefunden. Von der Johanniskirche schaut man, vor dem Eingang stehend, auf die Rückseite des Rathauses. Auf dem Vorplatz befindet sich die Skulptur vom „Goldenen Reiter“ in einer Nachbildung von 1249. Obwohl 86 % der Bevölkerung von Magdeburg konfessionslos sind gibt es 31 Kirchen in der Stadt. Starke Einschnitte musste die Stadt Magdeburg durch die Zerstörung und Ausblutung im Jahr 1631 durch die Armeen des schwedischen Feldherrns Tilly der Katholischen Liga im 30 jährigen Krieg hinnehmen. Weiterhin durch die Pest im Jahr 1683 mit 2650 Toten und natürlich auch durch den zweiten Weltkrieg, bei dem 90 % von Magdeburg zerstört wurde. Die Jahre danach im Staat der DDR waren von Wiederaufbau und Wahrung von Kulturgut der Stadt gekennzeichnet. Dieser Aufbau begann ab dem 10. Mai 1953. Nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten im Jahr 1989 mussten sich die Menschen neu orientieren. Es war keine einfache Zeit für die Menschen, sich mit und in dem neuen System zurecht zu finden. Nach der wiedergewonnenen Freiheit und zwei Jahrzehnten Strukturwandel stellt sich Magdeburg als moderne Großstadt den Menschen dar. Eine Stadt, die die alten Werte bewahren konnte und trotzdem den Wandel zur modernen, offenen Landeshauptstadt geschafft hat, um auch wirtschaftlich
konkurrenzfähig zu sein. Aus diesem Grund wurde der Stadt die Goldmedaille „Unsere Stadt blüht auf“ für die Wiederherstellung des Stadtbildes im Jahr 2002 verliehen. Im Jahr 1999 hat das Land Sachsen-Anhalt auf dem Gebiet der Stadt Magdeburg die Bundesgartenschau ausgerichtet. Dabei wurde das größte Holzgebäude (60 m) Deutschlands, nämlich der Jahrtausendturm im Elbauenpark errichtet und ist unbedingt sehenswert. Das 1200 jährige Stadtfest wurde im Jahr 2005 begangen. Die Grüne Zitadelle, ein Oase für Menschlichkeit, auch ein Ort des Friedens, entstand nach den Plänen von Friedensreich Hundertwasser und wurde bei der Feier als moderner Neubau mit in die Reihe der historischen Gebäude aufgenommen und eingeweiht. Die Universität (seit 1987) Otto-von-Goericke ist maßgeblich ein Garant für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Stadt und hat Magdeburg zu einem anerkannten Wirtschafts- und Forschungsstandort gemacht. Magdeburg ist eine moderne Großstadt mit Herz und Flair, in der sich die Einwohner und sicherlich auch die Gäste wohl fühlen können. Für die Menschen ist es sehr wichtig, dass sie sich mit ihrer Stadt identifizieren können. In ihrer Freizeit können die Einwohner ihre unterschiedlichen Interessen wahrnehmen und viele Einrichtungen in der Stadt nutzen. Es gibt traditionelle Schrebergärten (Datschas) im Stadtgebiet.
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